Georg Büchner - eine Tradition ist gesunken

Georg Büchner ist gesunkenDie Georg Büchner - ein Traditionsschiff - 63 Jahre lang - gestern am 30. Mai ist es auf dem Weg zur Verschrottung vor Polen gesunken. Unglück oder Beabsichtigt?

Die Georg Büchner

5 Millionen sollte die Instandhaltung der Georg Büchner kosten - zuviel für den Trägerverein „Traditionsschiff Rostock“. Auch die Hansestadt wollte/konnte die Georg Büchner nicht unterstützen weshalb sie am 14. Mai 2013 zur Verschrottung freigegeben wurde. 

Georg Büchner soll verschrottet werden...

Der Aufschrei war riesig als fest stand dass die letzten Tage des Traditionsschiffes angebrochen sind. Vor allem der Stadt Rostock wird angekreidet in alles mögliche Geld zu stecken, nur nicht in solch ein Traditionsschiff. Zugegeben - ein Verein wie Hansa Rostock, der zwar extrem marode ist, ist leider für die Stadt immer noch attraktiver als andere Vereine wie der HC Empor Rostock zum Beispiel der eine grandiose Saison in der 2. Bundesliga spielt. Das ist schade aber leider traurige Wahrheit - König Fussball geht eben über alles...

Hinter einem Verein wie dem F.C. Hansa stehen aber hingegen auch viele tausend treue Anhänger - auch immernoch im jetzigen Sumpf in dem sich der Verein befinde. Genauso wie der Aufschrei nun bei der Georg Büchner groß ist weil sie verschrottet werden sollte, sind auch Stimmen laut geworden die den ganzen Zirkus nicht verstehen, denn vorher haben die sich alle auch nicht um das Schiff gekümmmert/interessiert. Auch da ist wohl etwas wahres dran.

Georg Büchner als Mahnmal?

Vielleicht hat das ganze auch etwas gutes - vielleicht geht jetzt ein Umdenken in den Köpfen los und man setzt sich eher für die wichtigen Dinge in Rostock ein. Die Frage aber wie es dazu kommen konnte dass das Traditionsschiff verschrottet werden kann bleibt, denn sie stand unter Denkmalschutz. Wir alle wissen wahrscheinlich wie schwierig es ist in einem Denkmal auch nur mal etwas zu erneuern - da springt ganz schnell mal das Denkmalschutzamt ein und legt einem teure Auflagen auf die meistens nicht so einfach umzusetzen sind... doch bei solch einem Schiff wie der Georg Büchner wird das Denkmalschutz ganz schnell einfach mal aufgehoben..

Georg Büchner vor Polen gesunken...

Heute am 31.05. gingen auf einmal Gerüchte durch das soziale Netzwerk Facebook. Der polnische Schlepper "Ajaks", den man online verfolgen konnte, soll ein paar komische Wendungen gemacht haben und dann mit über 10 Knoten zum nächsten Hafen gefahren sein... zu schnell mit einem Schiff am Haken..

Nur kurze Zeit später kam zuerst von Ostseewelle offiziell die Nachricht dass die Georg Büchner gesunken ist. Der Chef des Rostocker Hafen- und Seemannsamtes bestätigte dies: "In internationalen Gewässern gesunken". Mehr hingegen weiß man noch nicht.

11:15 Uhr Hamburger Abendblatt berichtet über Georg Büchner gesunken

Als es fest stand ging es nicht nur im sozialen Netzwerk umher, sondern auch alle Medien berichten seitdem darüber dass die Büchner gesunken ist, wie www.das-ist-rostock.de und natürlich auch die Ostsee Zeitung. So berichtet zum Beispiel das Hamburger Abendblatt darüber dass die Büchner versichert gewesen ist. Auf Facebook kursieren erste Gerüchte dass es mit 4 Millionen versichert gewesen sein soll. Kaufpreis lag wohl bei 800.000... stimmt dies so, hätte da jemand ein gutes Sümmchen plus gemacht.

Und so kursieren genauso bereits von Anfang an die Gerüchte dass alles geplant gewesen sei. Wie könne sonst so ein Schiff auf einmal sinken...

Auch Wikipedia bereits auf dem aktuellen Stand zur Georg Büchner

Selbst auf Wikipedia steht bereits im letzten Satz: "Am 30. Mai 2013 ist die Georg Büchner nördlich der Halbinsel Hel vor Polen gesunken."

Update 04.05.2013 - erste Bilder der gesunkenen Georg Büchner

Auf einer polnischen Seite sind die ersten Bilder zur Georg Büchner aufgetaucht.

Gesunkene Georg Büchner

Polen will dass die Georg Büchner geborgen wird

Zudem will die polnische Regierung dass unser Rostocker Traditionsschiff von den neuen Besitzern gehoben wird. Sollten die es nicht tun, wird es Polen selbst machen und denen die Rechnung dafür zukommen lassen.

Fernsehen will zur Büchner tauchen

Unser Traditionsschiff wird noch wohl weitere starke Berühmtheit erlangen als es eh schon hat. Mehrere Fernsehsender haben wohl Anfragen gestellt, zur Georg Büchner tauchen und filmen zu dürfen.

GB soll im WeltWrackMuseum in Antwerpen ausgestellt werden

Auch Museen haben bereits Interesse signalisiert. So soll das Schiff in Antwerpen im geplanten WeltWrackMusen seine neue und dann auch letzte Heimat finden. Fraglich ist natürlich dennoch weiterhin wie solch ein riesen Schiff aus einer Tiefe von 37 Metern geborgen werden soll und kann. 

Georg Büchner BergungDas war doch bereits abzusehen... Von Polen wird zwar gefordert das Schiff zu bergen, sonst tun sie es selber und stellen dem Inhaber das in Rechnung, jedoch ist es kein kleines Schiff und so eine Bergung würde nicht gerade billig werden...

Bergung der Georg Büchner aus der Ostsee wird niemand zahlen

Nun sind erste Zahlen aufgetaucht was eine Bergung kosten würde - da ist laut Ostsee Zeitung von Summen in Höhe von 25 Millionen € die Rede.  Wer bitte soll das bezahlen? Der Eigentümer bestimmt nicht, dann hätte er ja statt Gewinn, weit über 20 Millionen Miese gemacht. Wenn es Polen selbst in die Hand nimmt und dem Eigentümer die Rechnung schickt, sehen die doch auch nie einen Cent. Ruck zuck wird es die Firma nicht mehr geben und Polen bleibt auf den Kosten sitzen...

Der Irrsinn um die Georg Büchner geht weiter

Immer wieder tauchen neue Gerüchte auf und bisher weiß dennoch niemand etwas neues. Weder warum Sie gesunken ist, noch wer genau der Eigentümer ist und vor allem nicht warum das Schiff nicht in fähige Hände wie Belgien verkauft werden konnte. Fragen über fragen die wie aus einem Krimi gekommen scheinen und mehrere Länder versuchen der Lösung auf die Spur zu kommen... 

Auch wir beleiben weiter dran...

Die Ostsee Zeitung bleibt dran am Thema Georg Büchner und vor allem wem Sie gehört. Ist es eventuell sogar ein Deutscher? Und warum ist es überhaupt so schwierig raus zu bekommen wer der Eigentümer ist?

Inhaber der gesunkenen Georg Büchner ein Deutscher?

Das Rostocker Traditionsschiff ist ganz offiziell ein stillgelegtes Schiff gewesen, deshalb wurden auch nicht dieselben Dokumente benötigt wie bei einem Schiff das noch in Betrieb ist heißt es. Aber das Schiff wurde doch eigentlich an die Firma Argent Venturas mit Sitz auf den Seychellen verkauft und dennoch kommt man nicht an den wirklichen Besitzer dran? Es klingt weiterhin alles sehr sehr komisch.

Georg Büchner vor 3 Wochen gesunken

Fast 3 Wochen sind bereits vergangen und man ist immer noch nicht weiter - es sei wohl nur bekannt das die Georg Büchner ein deutsches Sicherheitszertifikat habe und somit einer deutschen Firma gehören könne die bereits angeschrieben worden sei. Wie bitte??? Das ist ein Wirrwarr den wohl keiner so wirklich versteht.

Der Schiffseigner hat wohl zumindest 6 Monate Zeit sich zu dem Vorfall zu äußern und erst danach kann Polen mit der Bergung starten..

Hoffen wir dass vor allem die Medien weiterhin am Thema dran bleiben. Ganz Europa schaut gespannt weiter auf das Rostocker Tarditionsschiff, welches derzeit 35 Meter tief auf dem Grund der Ostsee vor Polen liegt...

Was von vornherein eigentlich schon klar war, steht jetzt entgültig fest. Die Georg Büchner wird nicht gehoben. Jedoch bleiben einige Fragen offen... 

Wieso kann der Eigentümer der georg Büchner nicht aufgedunfen werden?

Seit Monaten stellt sich dieselbe Frage - WARUM kann der Eigentümer nicht gefunden werden? Es gab doch einen Käufer der auch gezahlt hat, wie also bitte ist es möglich dass der Eigentümer nicht aufgefunden werden kann. Magdalena Kierzkowska vom Seeamt in Gdynia sagt dass sie noch immer keinerlei Informationen zum Eigentümer der Büchner hat und  auch den Versicherer konnte man nicht ausfindig machen. Aus Sicherheitsgründen sollte die Georg Büchner eigentlich geborgen werden, so wollte es Polen. Dafür müsste der Eigentümer gerade stehen... Georg Büchner Bergung würde 25 Millionen € kosten, so hatten wir damals berichtet - klar das der Eigentümer untertauchen woll, jedoch wie ist es heutzutage möglich dass nicht heraus gefunden werden kann wer er ist? heutzutage wo alles protokolliert wird und ein Schiff ganz sicher nicht einfach mal so verkauft wird ohne jegliche Papiere?

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